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Mein Befinden

Ich habe das Glück, zusammen mit meiner Frau Elisabeth, die allerdings mobil behindert und manchmal von Schmerzen geplagt ist, noch in unserem schönen Haus wohnen zu dürfen. Ich selber fühle mich körperlich fit. Allerdings gehe ich ein wenig träppelig, und ausser Haus, wegen gelegentlicher Gleichgewichtsirrittationen, am Rollator. Treppensteigen ist kein Problem, schon eher Treppen hintuntergehen. Zu verdanken habe ich die Fitness meinem trainierten Zwerchfell (siehe hier die entsprechende Seite), der täglichen Turn-Viertelstunde mit kurzem Bad im Pool und der ausgewogenen und mässigen Ernährung (mit einem täglichen kleinen Glas Roten).

Geistig scheint es auch noch zu funktionieren, dazu habe ich unter "Aktivitäten" einiges aufgelistet. Doch das Gehör ist mir teilweise abhanden gekommen. Zwar funktioniert das Hörgerät gut. Aber weil es nicht differenzieren kann, ist z.B. der Besuch eines Restaurants ein Horror: Die Stimmen von den Nebentischen sind zu laut, so dass ich die Partner kaum mehr verstehe. Und das Verstehen ist ohnehin ein Problem: Nur bei ganz sauberer Sprechweise komme ich noch mit, Deshalb kann ich keine Filme und kein Theater mehr sehen. Am allerschlimmsten aber ist es, dass ich keine Musik mehr hören kann: Es ist alles verzerrt. Alle die schönen Aufnahmen taugen mir nichts mehr.

Was bleibt ist Schreiben (siehe Aktivitäten), Lesen und Gedichte  Zum Lesen bin ich häufig an meinem Lieblingsplatz im Pavillon, wo es auch bei Hitze angenehm ist und wo ich die herrliche Aussicht auf die Aare geniessen kann. Täglich wiege ich mich in den Rhythmen all der Gedichte, die ich auswendig kenne.  

Angesichts alles dessen, was noch funktioniert, darf ich mich nicht beklagen. Es wird einfach deutlich, welch ein grossartiges Organ unser Gehör ist.